Pressemitteilung
Diese Schulen, zu denen die Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises zählen, bilden eine neue Denkwerkstatt in Deutschland, die Schulentwicklung aus der Praxis für die Praxis vorantreiben will. Auf der dreitägigen Tagung unterstrichen die 150 teilnehmenden Lehrer die Notwendigkeit neuer Wege für eine bessere Schule in Deutschland.
Eingeladen waren die besten Schulen der vergangenen zwei Wettbewerbsjahrgänge des Deutschen Schulpreises. In sechs Arbeitsgruppen untersuchten die Teilnehmer die Qualitätskriterien des Deutschen Schulpreises: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Grundlage dafür waren die vorbildlichen Praxisbeispiele der Preisträgerschulen, aber auch die weiterer exzellenter Schulen des Wettbewerbs. Die einzelnen, zum Teil sehr unterschiedlichen, Schulkonzepte wurden im Plenum kontrovers diskutiert, hinterfragt und in einem ersten Schritt theoretisch weiterentwickelt.
Das Ziel der Tagung war es, übergreifende Konzepte, Übertragungshilfen und konkrete Anregungen für die eigene Schulentwicklung zu erschließen. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit machten das hohe Entwicklungsniveau der teilnehmenden Schulen deutlich.
Frau Prof. Rita Süssmuth betrachtete in einem abendlichen Vortrag zum Thema Integration durch Bildung den Vielfaltsbegriff des Deutschen Schulpreises aus einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive und zeigte sich vom Wettbewerb und den versammelten Schulen beeindruckt.