Häufig gestellte Fragen

Woraus besteht die Bewerbung?
Die Bewerbung ist ausschließlich online möglich. Die Darstellung der Schule auf 12 Seiten ist das Herzstück der Bewerbung. Außerdem werden im Bewerbungsformular die Rahmenbedingungen der Schule sowie Kooperationspartner und Referenzen abgefragt. Einige Angaben können durch Anlagen ergänzt oder belegt werden. Über unsere Seite zum Deutschen Schulpreis 2018 gelangen Sie zum Bewerberportal. Dort finden Sie auch eine Worddatei zum Download, welche alle Fragen des Online-Formulars enthält.
Was ist in der Ausschreibung 2018 neu?
Im neuen Wettbewerbsjahr des Deutschen Schulpreises setzen wir weiterhin auf die bewährte Grundlage der sechs Qualitätsbereiche. Jede Schule ist anders. Deswegen sind in der Bewerbung individuelle Schwerpunkte und Vertiefungen möglich: Seit dem letzten Jahr steht eine Herausforderung oder eine „große Frage“, mit der sich die Schule beschäftigt, im Zentrum der Bewerbung. Dieser Fokus hat sich bewährt, so können Schulen ihre Arbeit in der Bewerbung auch im aktuellen Wettbewerbsjahr anhand einer zentralen „Herausforderung“ beschreiben.
Was ist eine Herausforderung?
Die „Herausforderung“ ist die „große Frage“, auf die eine Schule Antworten gefunden hat. Sie ist Ausgangspunkt einer Bewerbung für den Deutschen Schulpreis. Das kann eine gesellschaftliche (z.B. die Integration von Schülern mit Fluchterfahrung) oder eine lokale (z.B. Schule als Lern- und Lebensort im Stadtteil) oder eine pädagogische Herausforderung (z.B. die Etablierung von jahrgangsübergreifendem Unterricht) sein.
Wer unterstützt bei einer Bewerbung um den Deutschen Schulpreis?
Interessierten Schulen stehen vier Regionalteams beratend zur Seite. Die Teams sind Ansprechpartner für alle Schulen, die sich beim Deutschen Schulpreis bewerben möchten. Sie informieren über den Deutschen Schulpreis und unterstützen beim Bewerbungsprozess, indem sie Beratungsgespräche und fachliches Feedback zu Schulentwicklungsprozessen für Schulleiter und Lehrkräfte anbieten. Die Regionalteams verantworten außerdem das regionalspezifische Programm der Deutschen Schulakademie: Sie führen Vernetzungstreffen und Lernforen für interessierte Schulen durch. Außerdem sind sie Ansprechpartner für Kooperationspartner vor Ort.
Wer kann ein Patengutachten ausstellen?
Paten sind Kenner der Schule. Sie arbeiten regelmäßig als außerschulische Kooperationspartner mit der Schule zusammen und können so die Qualität der Schule einschätzen. Als Paten kommen beispielsweise Personen aus Unternehmen, der Wissenschaft und dem öffentlichen Leben in Betracht. Auch Personen, die die Schule in ihrer pädagogischen Entwicklung begleitet haben, können ein Patengutachten ausstellen. Bitte beachten Sie, dass Mitglieder der Auswahlgremien des Deutschen Schulpreises nicht als Paten in Frage kommen.
Können deutsche Schulen im Ausland am Deutschen Schulpreis teilnehmen?
Ja, seit 2016 können sich auch Deutsche Auslandsschulen um den Deutschen Schulpreis bewerben.
Können internationale Schulen in Deutschland am Deutschen Schulpreis teilnehmen?
Internationale Schulen in Deutschland können, sofern sie einen allgemeinbildenden, in Deutschland anerkannten Schulabschluss vergeben, am Deutschen Schulpreis teilnehmen.
Wer führt die Schulbesuche durch?
Das Besuchsteam besteht aus bis zu vier Vertreterinnen und Vertretern der Jury und der Vorjury des Deutschen Schulpreises. Ein Mitarbeiter der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung begleitet die Juroren.
Wie laufen die Schulbesuche ab?
Ein Schulbesuch umfasst in der Regel eineinhalb Tage. Den Nachmittag des ersten Tages nutzen die Expertinnen und Experten für ein erstes Gespräch mit der Schulleitung, einen Schulrundgang und Gespräche mit Elternvertretern und außerschulischen Partnern. Der zweite Besuchstag besteht in erster Linie aus Unterrichts- und Projektbesuchen. Das Besuchsteam sollte dabei Gelegenheit erhalten, sich völlig frei im Schulhaus zu bewegen. Gespräche mit Schüler- und Lehrervertretern ergänzen den Besuchstag. In einem abschließenden Gespräch mit der Schulleitung können offene Fragen geklärt werden. Für die Gestaltung der Schulbesuche ist grundsätzlich die einzelne Schule verantwortlich. Nach dem Schulbesuch findet ein Pressegespräch statt.
Wer wird wie öffentlich ausgezeichnet?
Aus dem Kreis der besuchten Schulen werden bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis nominiert. Alle nominierten Schulen sind zu der Festveranstaltung eingeladen, auf der die Preisträger bekanntgegeben werden. Die für den Deutschen Schulpreis nominierten Schulen werden von Fernsehteams besucht und filmisch porträtiert. Die Preisträger werden darüber hinaus in einer eigenen Broschüre vorgestellt.
Was kommt auf die Preisträgerschulen zu?
Die Preisträgerschulen stehen im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Die Mitarbeiter der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung unterstützen die Schulen dabei unterstützen, diese Aufgabe zu bewältigen. Darüber hinaus können die Preisträgerschulen aktiv in der Deutschen Schulakademie und im Netzwerk der Preisträgerschulen mitwirken. Ziel der Deutschen Schulakademie ist es, die Weiterentwicklung der Preisträgerschulen zu unterstützen und deren Erfahrungen, Konzepte und Materialien anderen Schulen zur Verfügung zu stellen.
Welchen Nutzen hat eine Wettbewerbsteilnahme - auch wenn die Schule nicht mit einem Preis ausgezeichnet wird?
Schulen in Deutschland stehen alle vor der Aufgabe Schulentwicklung zu betreiben. Das Bewerbungsverfahren um den Deutschen Schulpreis kann dabei ein wichtiger Schritt der Selbstevaluierung sein. Schulen, die sich um den Deutschen Schulpreis bewerben, müssen sich mit den Qualitätsbereichen des Wettbewerbs auseinandersetzen, eine Selbstdarstellung verfassen und den Dialog mit einem externen Schulpaten suchen. Dieser Prozess kann Anlass sein, Schwerpunkte zu überdenken, Schwachstellen zu identifizieren und die Entwicklung der eigenen Schule voranzutreiben. Eventuell lassen sich die Ergebnisse der Selbstreflexion auch für eine Präsentation der Schule in der Öffentlichkeit verwenden. Darüber hinaus erhalten alle Bewerberschulen ein individuelles Feedback zu ihrer Bewerbung durch einen pädagogischen Experten des Deutschen Schulpreises und werden zu Angeboten der Deutschen Schulakademie eingeladen.

Alle im Rahmen des Wettbewerbs besuchten Schulen (TOP 20-Schulen) und bis zu sechs weitere Bewerberschulen, die von Vorjury oder Jury ausgewählt werden, werden in ein zweijähriges Förderprogramm des Deutschen Schulpreises aufgenommen. Ziel des Programms ist, diese innovativen und entwicklungsbereiten Schulen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Die Schulen werden dazu Beratungsgutscheine für ein individuelles Coaching erhalten, zu Vernetzungstreffen in die Robert Bosch Stiftung eingeladen und sie erhalten exklusiven Zugang zu Angeboten der Deutschen Schulakademie.