Ein Wettbewerb, der Schulen beflügelt

Seit 2006 haben sich jedes Jahr mehrere hundert Schulen in ganz Deutschland in Bewegung gesetzt, um sich beim Deutschen Schulpreis zu bewerben. Hier dokumentieren wir das mehrstufige Auswahlverfahren jeden Jahres.
 

Schulen der Vorauswahl

Aus den eingegangen Bewerbungen wählt die Vorjury in einem ersten Schritt bis zu 50 Schulen eines Jahrgangs aus, die sie an die Jury weiterleitet.

Besuchte Schulen

Die Jury wählt in ihrer ersten Sitzung die 20 Schulen aus, die sie vor Ort begutachtet. Diese Schulen können den Besuchsteams (bestehend aus Jury- und Vorjurymitgliedern) zeigen, wie sie “dem Lernen Flügel verleihen". Ein Schulbesuch umfasst in der Regel eineinhalb Tage. Den Nachmittag des ersten Tages nutzen die Expertinnen und Experten für ein erstes Gespräch mit der Schulleitung, einen Schulrundgang und Gespräche mit Elternvertretern und außerschulischen Partnern. Der zweite Besuchstag besteht in erster Linie aus Unterrichts- und Projektbesuchen. Das Besuchsteam sollte dabei Gelegenheit erhalten, sich völlig frei im Schulhaus zu bewegen. Gespräche mit Schüler- und Lehrervertretern ergänzen den Besuchstag. In einem abschließenden Gespräch mit der Schulleitung können offene Fragen geklärt werden. Für die Gestaltung der Schulbesuche ist grundsätzlich die einzelne Schule verantwortlich. Nach dem Schulbesuch findet ein Pressegespräch statt.

Nominierte Schulen

Aus den TOP 20-Schulen, die vor Ort besucht und begutachtet wurden, wählt die Jury in ihrer zweiten Sitzung bis zu 15 Schulen aus, die für den Deutschen Schulpreis nominiert werden.