Entwicklungsprogramm für exzellente Schulen des Deutschen Schulpreises

Unter dem Motto "ZusammenWachsen!" bringen wir auch die Schulen des Deutschen Schulpreis zusammen, die keinen Preis bekommen haben. Sie nehmen an einem zweijährigen Entwicklungsprogramm teil. Mit dabei sind alle im Rahmen des Wettbewerbs besuchten Schulen (die TOP 20-Schulen) eines Jahres und bis zu sechs weitere Bewerberschulen, die von Vorjury oder Jury empfohlen werden.

Ziel des Programms ist, diese innovativen Schulen, die sich bereits auf den Weg gemacht haben, in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Dazu werden Zielvereinbarungen mit den Schulen abgeschlossen, sie erhalten ein individuelles Coaching, werden zu Vernetzungstreffen in die Robert Bosch Stiftung eingeladen und nehmen an Seminaren zu Themen der Schulentwicklung teil.
 

Zielvereinbarungen

Mit allen teilnehmenden Schulen werden individuelle Zielvereinbarungen abgeschlossen. Darin werden die Ziele festgehalten, die die Schulen innerhalb der zweijährigen Projektlaufzeit erreichen möchten.

Auftaktveranstaltung

Als gemeinsamer Auftakt findet mit allen teilnehmenden Schulen, den Mitwirkenden am Programm und den Regionalteamvertretern eine zweitägige Veranstaltung in der Robert Bosch Stiftung statt. Sie bietet Zeit und Raum für Kennenlernen, Vernetzen und gegenseitigen Vorstellen der vereinbarten Ziele.

Seminare

Im Rahmen der zweijährigen Projektlaufzeit werden für alle Schulen sowohl verbindliche als auch optionale Seminare angeboten, die die Teilnehmer je nach Interesse, Fragestellung und Bedarfen wählen können. Je nach Thema richten sich die Seminare an unterschiedliche Zielgruppen. Die Schulleitung ist Ansprechpartner für die Stiftungen und behält den Gesamtprozess im Blick.

Peer-Ausbildung

Schulen, die an ähnlichen Themen arbeiten (unabhängig von Schulart und Bundesland), werden einer Gruppe zugeteilt ("Peer-Zirkel"). Zu diesen Themen erhalten sie dann Weiterbildungen. Ziel ist es, dass sie das Erlernte anschließend als Multiplikatoren in die eigene Schule und im Rahmen von darauf aufbauenden Seminaren an andere Schulen weitergeben können.

Prozessbegleitung und Coaching

Alle teilnehmenden Schulen erhalten die Möglichkeit, mit einem Prozessbegleiter an den vereinbarten Zielen sowie an weiteren individuellen Fragestellungen zu arbeiten. Der Prozessbegleiter unterstützt und berät die Schulen über die gesamte Projektlaufzeit von zwei Jahren. Die Themen der Beratung werden im Vorfeld von der Einzelschule gemeinsam mit dem Prozessbegleiter und abhängig von der Zielvereinbarung festgelegt.

Regionalspezifische Angebote

Die am Programm teilnehmenden Schulen werden aktiv in die Arbeit des jeweiligen Regionalteams eingebunden und profitieren auf diese Weise von den Angeboten in ihrer Region.

Teilnehmende Schulen 2017 - 2019

  • Astrid-Lindgren Schule, Osterburken-Bofsheim, Baden-Württemberg
  • Friedensburg Oberschule, Berlin
  • IGS Landau, Rheinland-Pfalz
  • Staatliche Gesamtschule Hollfeld, Bayern
  • BBS Einbeck, Niedersachsen
  • Gemeinschaftsschule Harksheide, Schleswig-Holstein
  • Gesamtschule Waltrop, Nordrhein-Westfalen
  • Sekundarschule Elsteraue, Sachsen-Anhalt
  • Maria Montessori GS Hausen, Baden-Württemberg
  • Zentralschule Harrislee, Schleswig-Holstein
  • GSIS Accra, Ghana
  • Gymnasium Essen Nord-Ost, Nordrhein-Westfalen
  • Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Osnabrück, Niedersachsen
  • Berufliche Schulen Altötting, Bayern
  • Grundschule Schimmeldewog, Hessen
  • German International School Boston, Massachusetts, USA
  • Gesamtschule Else Lasker-Schüler, Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
  • SCHKOLA Schulverbund, Zittau, Sachsen
  • Berufsbildende Schulen Osterholz-Scharmbeck, Niedersachsen